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Bockshornkleesamen : Die meisten bitteren Nahrungsmittel sind kühl, doch Bockshornklee (Methi) wirkt wärmend und ist daher ideal zum Anheizen des Verdauungsfeuers. Die Samen werden oft geröstet (mildert den bitteren Geschmack) und passen zu Fenchel, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Ingwer.

Curryblätter: Die aromatischen Blätter sind gut für die Verdauung und helfen bei Magenbeschwerden und Appetitlosigkeit. Ausserdem gelten sie als antimikrobiell, entzündungshemmend und antidiabetisch. Lorbeerblätter kann man durch Curryblätter (getrocknet oder frisch) ersetzen; man kann sie mitessen.

Fenchelsamen: Gewürzfenchel schmeckt anisartig, wirkt appetit- und verdauungsanregend und erfrischt den Atem. Fenchelsamen lindern ausserdem Winde, Blähungen, Reflux und Übelkeit. Fenchel kann ganz oder gemahlen verwendet werden. Er hat kühlende Eigenschafen.

Ingwer: Die Wurzel wirk entzündungshemmend und antibakteriell, hilft bei Verdauung und bei Übelkeit und hat bei Gelenkschmerzen eine schmerzlindernde Wirkung. Ingwer stimuliert zudem den Stoffwechsel und ist ein gutes Detox-Mittel. Bei Bio-Ware kann die Schale drangelassen werden, andernfalls sollte sie abgekratzt werden. Gemahlener Ingwer ist wärmender als frischer, weshalb Pitta-Typen möglichst frischen Ingwer verwenden sollten.

Kardamom: Das Gewürz eignet sich besonders für Desserts und ist unverzichtbare Zutat für gebratenen Reis (Biryani). Kardamom stärkt die Verdauung, hilft bei Blähungen und Übelkeit. Zudem wirkt er schleimlösend und entgiftend.

Koriander: Koriander tötet Bakterien und Pilze ab und kommt von Indien bis Marokko häufig in Fleischgerichten zum Einsatz. Sowohl Kraut wie Samen unterstützen die Verdauung und helfen bei Allergien. Deshalb gilt Koriander als perfekte Zugabe für die Frühlingsküche. Die Blätter sind kühlend und bitter, was besonders bei Pitta hilfreich ist. Koriandersamen verwendet man ganz oder für Dals oder Gemüsegerichte gemahlen. Sie sind kühlend, süss, zusammenziehend und leicht wärmend.

Kreuzkümmel (Kumin): Er sorgt bei vielen Gerichten – von Currys bis zu eingelegtem Gemüse – für ein besonderes Aroma. Das Gewürz wirkt verdauungsfördernd und unterstützt die Nährstoffresorption. Zudem hat es reinigende Eigenschaften und verbessert die Durchblutung und den Stoffwechsel. Kreuzkümmel besitzt wärmende und trocknende Qualitäten und ist ideal für den Frühling, da er die Schleimregulierung fördert.

Kurkuma: Nur wenige Gewürze haben so vielfältige positive Eigenschaften wie die Kurkumawurzel. Das leuchtend gelbe Gewürz hat starke entzündungshemmende und antioxidative Wirkung, fördert die Leberreinigung, verbessert Verdauung und stärkt das Immunsystem.

Safran: Das edle Gewürz ist “tridoshig” (für alle drei Doshas geeignet). Es fördert die Ausleitung von Toxinen, wirkt blut- und hautreinigend, kühlt die Gedanken, hilft bei Harnwegsproblemen und fördert die Nährstoffaufnahme.

Senfkörner: Scharfe, wärmende Senfkörner sind gut für die Verdauung und helfen bei Blähungen und Krämpfen. Sie werden zur Harmonisierung von Kapha und Vata eingesetzt, verstärken gleichzeitig aber Pitta. Schwarzer und brauner Senf haben einen etwas kräftigeren Geschmack als gelber und weisser.

Zimt: Im Ayurveda wird Zimt zur Magenberuhigung und zur Harmonisierung des Verdauungsapparats eingesetzt. Zimt verleiht Gerichten eine natürliche Süsse, ohne sich auf den Blutzuckerspiegel auszuwirken. Pitta-Typen sollten Zimt nur sehr sparsam verwenden. Er wirkt kreislaufanregend, wodurch kalten Finger und Füsse wieder warm, die Lungen gereinigt und Gelenke geschmeidig werden.

 

 

 

(Quelle: “East by West” von Jasmine Hemsley)
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