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Frühlingszeit ist Kapha-Zeit.

12. März 2020

Ayurveda Kochkurse Winterthur

Wenn ich den Wetterbericht für die kommenden Tage anschaue, dann hüpft mein Herz ein bisschen höher. Ich mag den Frühling sehr und kann es kaum erwarten, meine Daunenjacke definitiv in den Schrank zu hängen.

Ayurveda beschreibt nicht vier sondern sechs Jahreszeiten (Ritu), die Zeit von Ende Februar bis Ende April gilt als Frühling. Über den Winter hat sich – angeregt durch Kälte und schwere Nahrung – viel Kapha im Körper aufgebaut. Kapha hat die Eigenschaften kalt, ölig, feucht, schleimig, schwer und träge. Manch einer spürt das angesammelte Kapha nun durch ein paar überzählige Kilos. Durch die ansteigenden Temperaturen verflüssigt sich dieses Kapha (ähnlich wie im Frühling Eis und Schnee schmelzen) und setzt die Giftstoffe in unserem Körper in Bewegung. Sie äussern sich in Form von Krankheiten wie Grippe, schleimiger Husten, Allergien oder einfach durch die bekannte Frühjahrsmüdigkeit. Mit einer unterstützenden Ernährungs- und Lebensweise können wir dem Körper helfen, das Kapha möglichst gut und schnell aus dem Körper auszuleiten. Der Frühling ist gemäss Ayurveda deshalb auch die ideale Zeit für eine Entschlackungskur.

Als Kapha-reduzierende Speisen gelten Nahrungsmittel mit bitterem Geschmack oder leichter und zusammenziehender Qualität, wie Blattgemüse, Kräuter, Hülsenfrüchte und scharfe Gewürze. Gerste und warmes, abgekochtes Wasser sind ebenfalls zu empfehlen. Zucker, Milchprodukte und schwere oder ölige Mahlzeiten sollten vermieden werden, da sie Kapha erhöhen. Ebenfalls sollte auf ein Mittagsschläfchen verzichtet werden. Bewegung an der frischen Luft tut jetzt besonders gut, nicht umsonst spricht man von Frühlingsgefühlen sobald die ersten Sonnenstrahlen die Haut wärmen.

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